Heiße Räder auf dem Asphalt
Wochenende, Sonnenschein und ein blank geputztes Rennrad lassen die Herzen der Rennsportradler höher schlagen. Auf dem glatten und trockenen Asphalt kann man alles aus sich und dem Rennrad herausholen und in aerodynamischer Sitzhaltung dem Fahrtwind die Stirn bieten. Einzig auf Nase, Knien und Armen spürt man den kühlenden Luftstrom auf der Haut während unter einem die Räder mit einem fast unhörbaren Summen auf dem heißen Asphalt scheinbar reibungslos dahinfliegen.
Zum Rennradfahren gehört neben einer ordentlichen Portion Mut und etwas Übung allerding auch die richtige Ausrüstung. Diese beginnt mit den richtigen Radschuhen, die auf den Klickpedalen eine feste Verbindung zum Rad herstellen. Eng anliegende Fahrradtrikots, gepolsterte Radhosen und Handschuhe gehören ebenso zur richtigen Bekleidung wie die Radbrille der Fahrradhelm, der nicht nur lebensrettend sein kann, sondern auch als Sonnenschutz dient.
Da Rennradfahrer vorwiegend Schönwetterfahrer sind, zeichnet sich auch bald auf ihrer Haut die typische Rennradfahrerbräune ab: in der unteren Gesichtshälfte und die Beine und Arme bis zum Rand der Hose bzw. der Ärmel schön braun und der Rest bleibt blass. Viele tragen ihre Zweifarbigkeit mit Stolz, doch wen das stört, kann durch Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor die der Sonne ausgesetzten Körperteile gut schützen. Pausen im Schatten von Bäumen oder unter einem schattigen Sonnensegel können dann nicht nur zum Trinken benutzt werden, sondern auch um den Sonnenschutz zu erneuern. Dabei haben auch die Reifen Gelegenheit, sich wieder abzukühlen.