Damit das eigenen Rennrad optisch einen guten Eindruck macht, sollten ein paar Grundsätze beachtet werden. Viele Rennradfahrer legen einen sehr großen Wert auf eine stimmige Optik – nicht nur bei der eigenen Fahrradbekleidung sondern auch beim eigenen Rennrad. Ein stimmiger, schnörkelloses Rennrad mit optisch passenden Fahrradteilen macht Eindruck bei den Radsport-Kollegen und motiviert für den Eigentümer zu langen Ausfahrten.
In der Radsportwelt gibt es einige ungeschriebene Stilregeln, die jeder “echte” Rennradler beachten sollte. Wer diese Regeln bei den Fahrradteilen am Rennrad befolgt, wird mit einem harmonischen Gesamtkunstwerk belohnt und zieht viele neidische Blicke auf sich und sein Rennrad.
Regel 1 – Optik bei Steuersatz und Sattelklemmung
Eines der wichtigsten Gebote in Sachen Optik ist das diese beiden Fahrradteile – Steuersatz und Sattelklemme – in derselben Farbe montiert werden sollten. Unterschiedliche Farben wirken deplaziert und gelten im Allgemeinen als glatter Stilbruch.
Regel 2 – Fahrradteile aus Carbon
Das Material Carbon ist an Rennrädern der mittleren Preisklasse gar nicht mehr wegzudenken. Viele Hersteller verwenden unterschiedliche Optiken an Rennrad Rahmen und Fahrradteilen aus Carbon. Die gängigsten Optiken sind UD (Unidirektional), 3K, 6K und 12K Gewebe. Alle Anbauteile an einem Rennrad inkl. Rennrad Rahmen sollten einheitliche Gewebeoptiken aufweisen – was bei unterschiedlichen Anbietern manchmal gar nicht so einfach ist. Unterschiedliche Faseroptiken an Fahrradteilen und Rennrad Rahmen wirken unharmonisch.
Regel 3 – Farbton Auswahl
Nichts wirkt unruhiger als wenn eine Fahrradsattel, Lenkerband und Rennradreifen in drei verschiedenen Farbtönen verbaut sind. Deswegen solltet ihr bei der Zusammenstellung dieser Bauteile auf einen einheitlichen Farbton achten.
Regel 4 – Thema wiederholen
Kommt ein Farbton am Rennrad irgendwo vor, sollte dieser an andere Stelle wieder aufgegriffen werden. Dabei eigenen sich besonders eloxierte Schrauben und Fahrradteile. Diese sind mittlerweile von verschiedenen Herstellern lieferbar. Beliebt sind auch eloxierte Speichennippel und Naben.
Regel 5 – Matt oder Glänzend
Viele Fahrradteile aus Carbon sind in mattem und glänzendem Finish verfügbar. Auch Rahmen mit mattem Lack werden immer mehr in freier Wildbahn gesichtet. Werden bei Lackierungen gemischt entsteht meist eine extrem unstimmige Optik. Eine glänzende Carbon Kurbel an einem matt lackierten Rennrad Rahmen sind einfach nicht stimmig aus. Dasselbe gilt natürlich umgekehrt. Deshalb vor dem Aufbau für eine Art der Lackierung entscheiden.
Zusammenfassend lässt sich sicher sagen, das sich über Geschmack natürlich immer streiten lässt. Was dem einen gefällt findet der andere schrecklich. Allerdings werden an perfekte Aufbauten die obigen Regeln strikt eingehalten. So lassen sich mit den passenden Fahrradteilen und einem edlen Rennrad Rahmen tolle und schöne Renner aufbauen. Wenn ihr Bilder eurer Rennräder der breiten Masse zeigen möchtet, könnt ihr uns gern euer Bild schicken.
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Schlagworte: Fahrradteile, Optik, Rennrad, Stilregel